Die Zahnkrone: wann sie nötig ist und was sie kostet
Wenn eine Füllung nicht mehr reicht – und der Zahn trotzdem bleiben soll.
Eine Krone kommt dann ins Spiel, wenn von einem Zahn zu wenig übrig ist, um ihn mit einer Füllung zu versorgen. Sie umschließt den beschliffenen Zahn wie eine Kappe und gibt ihm seine Form und Kaufläche zurück. Der Zahn selbst bleibt erhalten – das ist der entscheidende Unterschied zu Brücke und Implantat.
Wann eine Krone nötig ist
Bei großem Substanzverlust durch Karies, nach einem Bruch, nach einer Wurzelbehandlung, oder wenn eine alte große Füllung den Zahn nicht mehr stabilisiert. Die Faustregel: Solange eine Füllung noch von gesunder Zahnsubstanz getragen wird, ist sie die kleinere Maßnahme. Wo die Wand zu dünn wird, bricht sie irgendwann – und dann ist der Zahn oft nicht mehr zu retten.
Wie viel Zahn geht verloren
Für eine Krone wird der Zahn rundherum um etwa ein bis zwei Millimeter beschliffen. Das ist nicht rückgängig zu machen. Deshalb ist eine Teilkrone die Alternative, wenn nur ein Teil des Zahns ersetzt werden muss: Sie erhält mehr eigene Substanz.
Wie lange es dauert
Klassisch zwei Termine: beschleifen und abformen, dann eine Woche später einsetzen. Dazwischen trägt man ein Provisorium. Praxen mit eigener Fräse fertigen die Krone am selben Tag – das spart einen Termin, ist aber nicht bei jedem Material und jedem Befund möglich.