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Häufige Fragen zum Zahnersatz

Gesammelt aus allen Themenbereichen des Portals.

Zahnarztsuche Zahnersatz

Über die Umkreissuche auf dieser Seite: Postleitzahl oder Ort eingeben, Umkreis wählen. Angezeigt werden Praxen, die sich in dieses Verzeichnis eingetragen haben und Zahnersatz als Schwerpunkt angeben.

Zahnersatz gehört zur allgemeinen Zahnheilkunde – jede Praxis darf und kann ihn anbieten. Bei aufwendigen Arbeiten wie Teleskopprothesen oder implantatgetragenem Zahnersatz lohnt es sich aber, nach Erfahrung und Schwerpunkt zu fragen.

Die Untersuchung und die Erstellung des Heil- und Kostenplans sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Für das Gespräch selbst entstehen Ihnen in der Regel keine zusätzlichen Kosten.

Ja, jederzeit und ohne Begründung. Nehmen Sie den Heil- und Kostenplan und aktuelle Röntgenbilder mit. Die Untersuchung ist auch dort eine Kassenleistung.

Nein. Wir führen ein Verzeichnis und sind an der Behandlung nicht beteiligt. Den Termin vereinbaren Sie direkt mit der Praxis.

Zahnersatz allgemein

Zahnersatz ersetzt fehlende oder so stark zerstörte Zähne, dass eine Füllung nicht mehr trägt. Dazu gehören Kronen auf eigenen Zähnen, Brücken über Lücken sowie Teil- und Vollprothesen.

Festsitzend: Krone und Brücke, auch auf Implantaten. Herausnehmbar: Teilprothese, Vollprothese und Teleskopprothese. Dazu kombinierte Arbeiten, die beides verbinden.

Das hängt vom Befund und von der gewählten Versorgung ab. Eine Metallkrone liegt im mittleren dreistelligen Bereich, eine dreigliedrige Brücke im vierstelligen, eine Teleskopprothese deutlich darüber. Verbindlich ist nur der Heil- und Kostenplan.

Einen Festzuschuss je Befund: 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung, mit fünf Jahren gepflegtem Bonusheft 70 Prozent, nach zehn Jahren 75 Prozent. Der Betrag bleibt gleich, auch wenn Sie eine aufwendigere Versorgung wählen.

Den besten gibt es nicht. Es gibt den, der zum Befund passt: zur Zahl und Lage der Lücken, zum Zustand der verbliebenen Zähne und zum Knochenangebot.

Kronen und Brücken liegen nach zehn Jahren bei rund 90 Prozent. Entscheidend ist nicht das Material, sondern die Pflege der Ränder und der Zustand der Pfeilerzähne.

Eine Krone zwei Termine in etwa einer Woche, eine Brücke zwei bis drei Termine in zwei Wochen, eine Prothese vier bis fünf Termine über drei bis sechs Wochen.

Meistens ja. Gebrochene Prothesen lassen sich im Labor oft innerhalb eines Tages reparieren. Wichtig: nichts selbst kleben – Sekundenkleber macht eine saubere Reparatur unmöglich.

Krone aufheben, nicht selbst wieder einsetzen und nicht kleben. Ein Termin in den nächsten Tagen genügt; bis dahin auf dieser Seite vorsichtig kauen.

Ja. Brücken, Teilprothesen, Vollprothesen und Teleskoparbeiten kommen ohne Implantate aus. Implantate sind eine Möglichkeit, keine Voraussetzung.

Kosten und Krankenkasse

Zu jedem Befund gehört eine Regelversorgung. Die Kasse übernimmt 60 Prozent der dafür festgelegten Kosten, mit gepflegtem Bonusheft 70 oder 75 Prozent.

Dieselbe Versorgungsform, nur aufwendiger ausgeführt – etwa Vollkeramik statt Metall. Sie erhalten den Festzuschuss und zahlen die Differenz.

Eine andere Versorgungsform als die Regelversorgung – etwa ein Implantat statt einer Brücke. Sie erhalten denselben Festzuschuss, die Praxis rechnet den Rest privat ab.

Sechs Monate ab Bewilligung. Beginnt die Behandlung später, muss neu beantragt werden.

Bei geringem Einkommen übernimmt die Kasse die Regelversorgung vollständig. Der Antrag geht zusammen mit dem Heil- und Kostenplan an die Kasse, bevor die Behandlung beginnt.

Nur, wenn sie abgeschlossen wird, solange die Zähne in Ordnung sind. Liegt der Kostenplan schon vor, ist der Befund in aller Regel ausgeschlossen.

Viele Praxen vereinbaren Ratenzahlung, oft ohne Zinsen. Das ist meist die günstigste Variante – fragen Sie zuerst dort.

Prothesen

Der Kieferknochen bildet sich zurück, sobald die Zahnwurzeln fehlen. Die Prothese passt dann nicht mehr genau. Unterfüttern stellt den Sitz wieder her.

In der Regel alle fünf bis zehn Jahre, in den ersten Jahren nach dem Zahnverlust häufiger.

In der Eingewöhnung ja, und sie werden nachgearbeitet. Dauerhafte Schmerzen oder offene Stellen sind nicht normal.

Täglich mit einer Prothesenbürste und Flüssigseife über einem mit Wasser gefüllten Becken. Keine Zahnpasta – sie zerkratzt den Kunststoff.

In der Regel ja, damit sich die Schleimhaut erholt. Ausnahmen bespricht man in der Praxis.

Die Klammerprothese hält und ist günstig, die Klammern sind sichtbar. Die Teleskopprothese sitzt fester und ist unauffällig, kostet aber deutlich mehr.

Nur, wenn der Halt von eigenen Zähnen oder Implantaten kommt. Eine rein aufliegende Vollprothese braucht die Saugfläche.